Dialoginstitut für achtsame und wertschätzende Kommunikation
Anregungen für die dialogische Arbeit: Texte, Übungen und interessante Links

Anders denken ist kein Fehler, sondern Freiheit!

Lass uns anders sein, damit sich endlich etwas verändert!
Widerstand2020 entstand als eine Idee und Vision, aus dem Willen heraus, sich nicht mehr machtlos zu fühlen. Aber warum eine neue Partei? Unser System ist leider so aufgebaut, dass wir nur als Partei mit einer großen Anzahl an Mitgliedern wirklich an Entscheidungen mitwirken können. So ist das leider in Deutschland.

Es gibt keine einzige Partei, die wirklich innovativ und modern arbeitet. Die Strukturen sind veraltet, und die Mitglieder werden nur bedingt eingebunden. Ebenso gibt es keine Partei, die tatsächlich ein Ziel der Menschlichkeit verfolgt, die eine wahrhaftige Demokratie anstrebt. Es geht vielmehr um Macht und Geld. Politiker fernab von der normalen Bevölkerung hatten wir genug. Wir brauchen wieder Menschen, die so sind wie du und ich. Bodenständig und nahbar, nicht über- sondern gleichgestellt.
Widerstand2020 ist der Widerstand gegen den politischen Umgang, den wir gerade erleben, gegen das Außerkraftsetzen unserer Grundgesetze und gegen die Machtausnutzung unserer Regierung.

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Es gibt keine Methode. Es gibt nur Achtsamkeit. (J. Krishnamurti).

Aber trotzdem ist es doch sehr schön, einige Anregungen für die dialogische Arbeit zu bekommen. Hier findest Du Texte und Übungen, die als Inspiration für Dialog-Runden dienen können.

Für weitere Informationen zum Thema Dialog bitte Aktuelles anklicken.

Wie kam ich zum Dialog?  ©Inge Willwacher, 2016

Bevor mir der Dialog begegnete, hatte ich schon zahlreiche Aus- und Weiterbildungen hinter mir. Angefangen mit Studium und Heilpraktikerausbildung waren es dann vor allem die Psychosynthese mit ihrem Konzept der Teilpersönlichkeiten und dem so genannten „inneren Beobachter“, der Schamanismus mit seinen Council-Runden, die Tiefenpsychologie von C. G. Jung, die Prozessbegleitung nach Arnold Mindell und nicht zuletzt jahrelange Meditationserfahrung, die meinen Entwicklungsweg geprägt haben.
Vielleicht war das, wonach ich all die Jahre in meinen Weiterbildungen und Seminaren suchte, in erster Linie eine Frage der Haltung. Einer Haltung von Achtsamkeit, Wertschätzung und Liebe, die für Dialog und wirkliche Begegnung öffnet.
Als ich dann am 18. November 2005 „durch Zufall“ Johannes Schopp und „dem Dialog“ begegnete, hatte ich das Gefühl, angekommen zu sein „wo alles sich zum Ganzen webt, eins in dem andern wirkt und lebt“ (frei nach Goethe).
Inzwischen hatte ich reichlich Gelegenheit, mich in der dialogischen Haltung zu üben und zahlreiche Menschen zu begleiten. Sei es in meiner therapeutischen Praxis, in offenen Dialoggruppen, in Weiterbildungen (wie z. B. für die Wiener Kinderfreunde und das Projekt Elternchance) und auch in eigenen Ausbildungsgruppen für Dialogbegleiter.
Dialog ist kein Gesprächsmodell, das sich im Instant-Verfahren lernen und anwenden lässt. Das Begleiten eines Dialog-Prozesses ist und bleibt für mich ein Abenteuer. Die Sicherheitsleinen vorgefertigter Konzepte gibt es hier nicht, denn es gründet auf dem Vertrauen, dem Respekt und der Liebe für das, wie die Dinge geschehen.
Ich persönlich habe durch diese Arbeit die Chance, mich darin zu üben, wach und präsent zu sein. Mein Ziel ist es, die Welt nicht durch die Brille eines Wertesystems zu sehen, sondern einen freien Geist zu entwickeln, der neugierig dem Leben auf der Spur ist.
Für mich liegt der dialogischen Haltung ein Zustand der ruhevollen Wachheit zugrunde, den ich anstrebe, in dem ich gleichzeitig ganz ich selbst, aber auch Teil eines größeren Ganzen bin.

Offene Dialoggruppe des Vereins Im Dialog e. V. - Verein für dialogische Lern-, Lebens- und Beziehungskultur

Anknüpfend an die Dortmunder Tradition möchten Inge Willwacher und Freia Brix-Bögge, Dialogprozessbegleiterinnen,  jetzt auch in Bochum eine offene Dialoggruppe anbieten und im Namen des Vereins dazu einladen.

Wer den Raum des Dialogs, der unsere Herzen berührt, unseren Blick weitet und Verständnis schafft, regelmäßig erleben möchte, ist herzlich eingeladen zur offenen Dialoggruppe

Termine: jeden 2. Mittwoch im Monat von 18:00 bis 20:00 Uhr: 12. August, 09. September, 14. Oktober, 11. November und 09. Dezember 2020

Anmeldung: nicht nötig - einfach kommen!

Ort: Dialog-Raum Alte Timmer Schule, Hattinger Str. 764, 44879 Bochum-Linden

Weiterbildung zum/zur Dialogprozessbegleiter*in

Die dialogische Haltung ist ein ständiges Bemühen um Achtsamkeit und Präsenz, eine Sensibilisierung für die eigenen Wahrnehmungsmodelle, Urteile und Bewertungen. Im Dialog stehen gegenseitiger Respekt, Zuhören und sich authentisch mitteilen zu können im Mittelpunkt.

Die Weiterbildung bietet Impulse zur Anwendung von dialogischen Prinzipien und Arbeitsformen in der sozialen, pädagogischen und therapeutischen Arbeit. Sie wird vom Jugendamt der Stadt Dortmund in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung durchgeführt und begleitet von den Ausbilderinnen für Dialogprozessbegleitung Uta Nagel und Inge Willwacher.

Veranstaltungsort: Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Dortmund KEFB, Propsteihof 10, 44137 Dortmund

Anmeldung: Tel. 0231 1848-136, E-Mail: maria.mustert@kefb.de
Termine: Ein Seminar umfasst fünf Blöcke zu jeweils drei Tagen. Jeweils von 09.00 - 16.30 Uhr

Modul I: 08. – 10. Februar 2021
Modul II. 08. – 10. März 2021
Modul III: 17. – 19. Mai 2021
Modul IV: 07. – 09. Juni 2021
Modul V: 13. – 15. September 2021

Gebühren: 1.350,-- € ohne Verpflegung. Mitarbeitende der Stadt Dortmund und der KEFB zahlen 650,-- €.

Die Anzahl ist auf 20 Teilnehmende begrenzt. Mindestteilnehmerzahl: 12. Anmeldung bis 22. Januar 2021
Flyer Weiterbildung Dialogprozessbegleitung 2021

Texte und Downloads zu unterschiedlichen Bereichen,

in denen der Dialog seine Anwendung findet

Download Inge Willwacher: "Betrachtungen zur inneren Haltung der Dialogprozess-Begleitung" Abschlussarbeit zur Zertifikation in Dialogprozess-Begleitung nach dem Konzept "ELTERN STÄRKEN - Ermutigung zum Dialog" mit der Berechtigung, Dialogbegleiter/innen auszubilden, Juni 2010

Download Johannes Schopp und Jana Marek: "Die Bedeutung des Dialogprozesses für die Zusammenarbeit mit Eltern" (aus: Gute Zusammenarbeit mit Eltern in Kitas, Familienzentren und Jugendhilfe, Verlag Barbara Budrich, Toronto 2014)
Download Jana Marek und Johannes Schopp: In diesem Artikel geht es um die Frage nach der Notwendigkeit des dialogischen Prinzips
Download Johannes Schopp und Jana Marek: Dieser Artikel beleuchtet, worum es beim Dialog geht und welchen Wert er gerade auch im Zusammenhang mit helfenden Berufen haben kann (aus: Der Mensch 47 2-2013)
Download Interview Johannes F. Hartkemeyer / Johannes Schopp über Dialogische Elternbildung
Download Martina Hartkemeyer: Artikel "Den Blick weiten - die Kraft des Dialogs"
Download Interkultureller Dialog Stadt Essen

Download Bücherliste zum Thema Dialog
Download Meine Zitatesammlung zum Dialog

Interessante Links/Homepages

Veranstaltungen

Seit Februar 2012 habe ich im Rahmen meiner Arbeit für das Konzept Elternchance ist Kinderchance sehr viele Menschen für den Dialog begeistern können. Leider erlebe ich immer wieder, dass bei einigen ElternbegleiterInnen nach einer Weile die Motivation, dialogisch zu arbeiten, etwas verloren geht.

Das finde ich sehr schade, und deshalb möchte ich 2020/2021 gerne so genannte Vernetzungs-/Vertiefungstreffen anbieten, bei denen Interessierte sich einen Tag lang kennen lernen, austauschen, Dialog erleben und wieder neu motiviert werden. Der Verein könnte hier eine Art „geistige Heimat“ sein. Wer hat Lust, sich zu beteiligen? Download